Aufsteiger und Absteiger
Ratings für DWS-Fonds im Check

Exklusiv veröffentlicht das Handelsblatt monatlich Fondsrating-Listen der Fondsresearchfirma Feri Trust. Die Bewertungen bieten Anlegern eine Orientierungshilfe bei der Produktwahl - mit ausführlichen Tabellen.

ina FRANKFURT/M. Feri Trust nimmt zwei weitere DWS-Fonds auf ihre Beobachtungsliste: den DWS Europäische Renten Typ O und den DWS Nordamerika. Ob die Produkte tatsächlich von ihrer bisherigen zweitbesten Bewertung (B) bzw. drittbesten Note (C) zurückgestuft werden, ist noch nicht entschieden - aber denkbar. Dieses Beispiel illustriert den Wert der Beobachtungsliste als Frühwarnsystem für mögliche Rating-Veränderungen.

Die Gründe für mögliche Veränderungen der Bewertung werden zusätzlich genannt: Verbesserungen oder Verschlechterungen bei der Performance bzw. beim Risiko sind in der Kommentarspalte durch die Kürzel "P+", "P-" (wie bei den genannten DWS-Produkten) bzw. "R+" oder "R-" gekennzeichnet. Für mögliche Veränderungen können teilweise auch ein Managerwechsel (MW) oder Strategieänderungen (S) verantwortlich sein.

Ein zweiter exklusiver Leserservice ist die Übersicht über Fonds mit markanten Rating-Veränderungen. Die Listen "Aufsteiger" und "Absteiger" bieten eine Aufzählung aller Produkte, bei denen sich die Bewertung im aktuellen Zwölfmonatsrückblick (Mai 2001 bis Mai 2002) um mindestens zwei Klassen verändert hat. Neben diesen Tabellen stellt das Handelsblatt eine dritte Tabelle ausschließlich online bereit: die Liste der erstmals bewerteten Fonds, "Neue Fonds Ratings. Datenlieferant ist die Vermögensverwaltungs- und Fondsresearchfirma Feri Trust.

Die Bewertungen bieten Investoren eine Orientierungshilfe bei der Produktwahl innerhalb der gleichen Anlagegruppe. Per saldo gibt das Rating Aufschluss darüber, inwieweit der Fonds für einen mittelfristigen Zeitraum eine stabile überdurchschnittliche Wertentwicklung bei relativ niedrigem Risiko ausweist.

Zur Notengebung: Die Feri-Strategen bilden in den wichtigsten Fondsgruppen fünf Qualitätsstufen auf einer Skala von (A) für sehr gut bis (E) für schwach. Die Gesamtnote wird zu 70 % durch die Ergebnisse der Performanceanalyse bestimmt, zu 30 % durch das Risiko. Bei den Performanceaspekten zählt zum einen die Wertentwicklung im Verhältnis zum Vergleichsindex und zu anderen Fonds mit ähnlicher Ausrichtung. Zum anderen fließen die Stabilität der Wertentwicklung sowie das Fondsverhalten in Auf- und Abschwungphasen an der Börse mit in die Bewertung ein.

Quelle: Handelsblatt

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