Aufstieg zum Netzbetreiber soll Aktienkurs steigern
Mobilcom-Chef Schmid hält sein Unternehmen für unterbewertet

ddp BERLIN. Mobilcom-Chef Gerhard Schmid hat die offensive Strategie des Konsortiums Mobilcom/France bei der Auktion für die Lizenzen der neuen UMTS-Mobilfunkgeneration verteidigt. Sein Unternehmen habe einen hohen Kundenbestand, der von der Börse aber niedrig bewertet werde, sagte Schmid am Freitag im ZDF -"Morgenmagazin". "Unser Mobilfunk-Kunde ist derzeit nur 1 000 Euro wert. Wenn wir ihn veredeln und zum Netzbetreiberkunden machen ist er vielleicht bis zu 8 000 Euro wert", sagte Schmid. Dies würde sich auch für die Aktionäre auszahlen.

Schmid erneuterte die Bereitschaft, so lange zu bieten, bis sein Unternehmen den Zuschlag für eine der "wertvolle Lizenzen" erhalte. Die Schmerzgrenze von Mobilcom sei "wahrscheinlich sehr viele höher" als die der Mitbewerber. Daher sei man sich "sehr sicher", dass man am Ende eine der begehrten UMTS-Lizenzen erhalten werde.

Eine Endsumme von mehr als 70 Mrd. DM bei der Versteigerung schloss Schmid nicht aus. Wenn das Bieterverhalten so weiter gehe wie in den vergangenen Tagen, werde man bereits am Freitag bei 60 Mrd. Mark liegen. Er rechne daher damit, dass bis Ende der kommenden Woche weitergeboten werde. Man müsse nun abwarten, "wann der erste der sieben potenten Bieter die Lust verliert", fügte Schmid hinzu.

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