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Auftakt der Gedenkfeiern zum 20. JuliDPA-Datum: 2004-07-18 11:19:52

Berlin (dpa) - 60 Jahre nach dem Attentat auf Hitler beginnen heute die Gedenkfeiern zum Umsturzversuch am 20. Juli 1944.

Berlin (dpa) - 60 Jahre nach dem Attentat auf Hitler beginnen heute die Gedenkfeiern zum Umsturzversuch am 20. Juli 1944.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bishof Wolfgang Huber, würdigte die Widerstandskämpfer des 20. Juli als Vorbild für die nachkommenden Generationen. Mit ihrem Kampf gegen den Nationalsozialismus hätten sie sich unerschrocken gegen falsche Autoritäten erhoben, sagte Huber am Sonntag in einem Gedenkgottesdienst im Berliner Dom.

Die Verschwörung habe die Würde des Menschen verteidigt. Dies aus der ethischen Verpflichtung heraus, das Leiden von Menschen in ihrer Zeit zu verhindern. Dazu gehörten die Verbrechen gegen die Juden und die russische Zivilbevölkerung.

Die Widerständler seien weder ihrer Herkunft noch ihren Motiven nach eine geschlossene Gruppe gewesen, sagte Huber laut Manuskript. Aber sie hätten gemeinsam erkannt, dass die Nationalsozialisten die Menschenwürde zerstören.

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