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Auftaktsieg für Davenport bei WTA-Championships

Die Lokalmatadorinnen Lindsay Davenport und Serena Williams haben bei den WTA-Championships der Tennis-Damen in Los Angeles dem ersten Ansturm ihrer russischen Gegnerinnen standgehalten.

dpa LOS ANGELES. Die Lokalmatadorinnen Lindsay Davenport und Serena Williams haben bei den WTA-Championships der Tennis-Damen in Los Angeles dem ersten Ansturm ihrer russischen Gegnerinnen standgehalten.

Die Weltranglisten-Erste Davenport gewann bei dem mit drei Mill. Dollar dotierten Turnier ihre Auftaktpartie in der Roten Gruppe gegen Elena Dementjewa (5) mit 6:0, 6:1. Die jüngere Williams-Schwester (8) hatte sich zuvor gegen French Open-Siegerin Anastasia Myskina (3) mit 4:6, 6:3, 6:4 durchgesetzt. Im ersten Duell der sechstägigen Veranstaltung hatte sich US Open-Champion Swetlana Kusnezowa (4) gegen ihre russische Landsfrau Wera Zwonarewa (9) mit 6:2, 6:4 behauptet.

In Abwesenheit der verletzten Titelverteidigerin Kim Clijsters und Olympiasiegerin Justine Henin-Hardenne (beide Belgien) treffen am zweiten Spieltag des zum dritten Mal im Staples Center ausgetragenen WM-Championats Amelie Mauresmo (Frankreich/2) und Zwonarewa, Kusnezowa und Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa (Russland/6) sowie Williams und Dementjewa aufeinander.

Einmal mehr sorgte Serena Williams nicht nur mit ihrem Outfit für Aufsehen. Die Amerikanerin, die sich in einer ärmellosen, pinkfarbenen Bluse, einem rosafarbenen Faltenröckchen und weißem Stirnband präsentierte, bot auch auf dem Center Court eine mitreißende Vorstellung. Allerdings brauchte sie gut eine Stunde, um die 8 127 Zuschauer von ihren Sitzen zu reißen. Im zweiten Satz lag die in den zurückliegenden Monaten immer wieder von Verletzungen geplagte einstige Nummer eins bereits mit 0:3 zurück. Myskina war zu diesem Zeitpunkt "felsenfest überzeugt, dass ich das Match gewinnen werde. Denn ich habe sehr gutes Tennis gespielt".

Doch wie aus heiterem Himmel stand plötzlich eine ganz andere Serena Williams auf dem Platz. Die Weltmeisterin von 2001 gewann nicht nur sechs Spiele in Folge und schaffte den Satzausgleich, sondern nahm ihrer zwei Monate älteren Rivalin aus Moskau auch noch den ersten Aufschlag im Entscheidungssatz ab. "Das war schon bizarr. Ich wollte unbedingt gewinnen. Dafür habe ich in den letzten Wochen hart gearbeitet. Dabei habe ich aber nur Babyschritte vollzogen. Ich dachte mir, egal was passiert, ich wollte über den Kampf im Spiel bleiben", sagte die sechsmalige Grand Slam-Siegerin, die nach zwei Stunden den vierten Matchball mit einem As verwandelte.

Problemlos kam Lindsay Davenport gegen die diesjährige French und US Open-Finalistin zum ersten Sieg. Nach nur 76 Minuten hatte die 28 Jahre alte Weltmeisterin von 1999, die sich zum zehnten Mal für das WM-Championat qualifizierte, ihre Gegnerin regelrecht vom Platz gefegt. So schnell hatte sie Dementjewa in den vorangegangenen 13 Duellen, von denen die Kalifornierin neun gewann, noch nie bezwungen. "Ich denke, das war ein idealer Auftakt", meinte Davenport.

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