Auftragsbestand "sehr beeindruckend"
Porsche spürt anhaltend starke Nachfrage

Der Sportwagenhersteller Porsche AG spürt eine anhaltend starke Nachfrage nach seinen Produkten und rechnet auch durch eine Abkühlung der Autokonjunktur auf seinem Hauptmarkt USA nicht mit wesentlichen Auswirkungen.

Reuters DETROIT. Firmenchef Wendelin Wiedeking teilte am Montag auf der Autoschau in Detroit mit, im Dezember habe der Geschäftstrend der Monate August bis November angehalten, in denen Porsche seinen Umsatz um 14 % auf 2,15 Mrd. DM gesteigert hatte. Da der Auftragsbestand "sehr beeindruckend" sei, gehe Porsche weiterhin von einer Steigerung des Absatzes im Geschäftsjahr 2000/01 (zum 31. Juli) auf mehr als 50 000 (Vorjahr 48 797) Fahrzeuge aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Porsche seinen Vorsteuergewinn um 21,5 % auf 848,5 Mill. DM gesteigert. Größter Einzelmarkt des Unternehmens sind die USA, wo Porsche im Jahr 2000 seinen Absatz um 7,4 % auf 22 410 Fahrzeuge steigerte.

Der Chef der US-Sparte von Porsche, Frederick Schwab, sagte, die erwartete Abkühlung des US-Automarktes mache ihm keine besonderen Sorgen. Im Vergleich zu früher habe sich Porsche verändert. Porsche-Kunden sähen ihr Fahrzeug mittlerweile als Investment an, das seinen Wert behalte. Verbinde man den Wohlstand der Kunden mit den Vorhersagen, dass die US-Wirtschaft dieses Jahr um drei Prozent wachsen und die US-Notenbank die Leitzinsen weiter senken dürfte, "glaube ich, dass unser Geschäft (in den USA) in 2001 sehr stark bleiben wird", sagte Schwab.

Porsche präsentierte auf der Autoschau in Detroit sein neues Spitzenmodell 911 GT2, das von einem 462 PS starken Motor angetrieben wird. Das Fahrzeug soll in Deutschland 339 000 Mark und in den USA knapp 180 000 $ kosten. Wiedeking kündigte an, dass von dem neuen GT2 mehr als die etwa 200 Fahrzeuge des Vorgängermodells gebaut werden sollten. Die Produktion sei jedenfalls nicht begrenzt, sagte er.

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