Auftragseingang geschrumpft
Hermle rechnet mit Umsatzeinbruch

Der Werkzeugmaschinenbauer Hermle rechnet für das laufende Jahr mit einem noch stärkeren Umsatzeinbruch als bislang prognostiziert.

Reuters GOSHEIM. Gegenüber dem Ausnahmejahr 2001 werde der Konzernumsatz um mindestens 25 Prozent zurückgehen, sagte Vorstandschef Dietmar Hermle am Dienstag auf der Hauptversammlung in Gosheim. "Bei der Rendite werden wir ebenfalls deutliche Abstriche machen müssen", fügte er hinzu. Dass Hermle dennoch Gewinn erwirtschaften werde, sei sicher. Bisher hatte die Maschinenfabrik Berthold Hermle mit einem Umsatzminus von 15 bis 25 Prozent gerechnet. Das genaue Ausmaß des Rückgangs hänge davon ab, ob und wann die Konjunktur wieder anspringe.

In den ersten fünf Monaten 2002 sei der Auftragseingang um 37 Prozent auf rund 46 Millionen Euro geschrumpft, sagte Hermle weiter. Bei einem Umsatzrückgang um 23 Prozent auf 48 Millionen Euro habe das Unternehmen trotz der geringeren Auslastung wegen der flexiblen Arbeitszeitstruktur bis Mai einen "deutlichen Gewinn" verbucht.

Im vergangenen Jahr hatte Hermle den Umsatz um 16 Prozent auf 161,8 Millionen Euro ausgebaut und mit einem Ergebnis nach Steuern von 26,5 Millionen Euro eine Umsatzrendite von rund 24 Prozent erwirtschaftet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%