Auftragseingang um 10 Prozent gestiegen
Klöckner steigert im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis

Der mehrheitlich zur Frankfurter WCM gehörende Anlagen- und Maschinenbauer teilte mit, ein Ergebnis nach Steuern von 16 Millionen Euro erzielt zu haben.

rtr DUISBURG. Die Duisburger Klöckner-Werke AG hat im ersten Quartal des seit Oktober laufenden Geschäftsjahres 2000/01 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der mehrheitlich zur Frankfurter WCM gehörende Anlagen- und Maschinenbauer teilte am Freitag mit, ein Ergebnis nach Steuern von 16 (Vorjahr elf) Mill. Euro erzielt zu haben. Im gewöhnlichen Geschäft habe das Ergebnis auf 23 (21) Mill. Euro zugelegt. Der Umsatz wurde mit 440 (412) Mill. Euro beziffert. Die stärksten Zuwächse seien im Geschäftsbereich Folien verbucht worden, hieß es weiter. Der Auftragseingang sei insgesamt um 10 % auf 534 (485) Mill. Euro gestiegen.

Klöckner ergänzte, im ersten Quartal hätten die Geschäftsfelder das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres nicht erreicht. Kursgewinne aus der Rückführung von US-Dollar-Darlehen standen nach den Angaben dem laufenden Konzernaufwand gegenüber, so dass insgesamt das Ergebnis im gewöhnlichen Geschäft um 11 % zulegte. Größten Ergebnisbeitrag leistete erneut das Foliengeschäft mit 24,2 (26,6) Mill. Euro. Belastet wurde dieses Geschäftsfeld indes durch die hohen Rohstoffpreise. In der Verpackungstechnik verbuchte der Konzern einen Verlust von 2,9 (plus 3,3) Mill. Euro. Anhaltender Preisdruck und Verzögerungen bei der Inbetriebnahme und Abrechnung von Aufträgen hätten sich belastend ausgewirkt. Im weiteren Jahresverlauf sei mit einer Ergebnisverbesserung zu rechnen.

Erhöhte Dividende

Klöckner bekräftigte zugleich seine Prognose für das Gesamtjahr, bei unverändertem Portfolio einen Umsatz von 2 Mrd. Euro zu erreichen. Der Vorstand sehe zudem gute Chancen, im gewöhnlichen Geschäft ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erwirtschaften. 1999/2000 hatte der Konzern eigenen Angaben zufolge bei einem Umsatz von 1,848 Mrd. Euro einen Überschuss von 67 Mill. Euro erzielt und ein Ergebnis im gewöhnlichen Geschäft von 115 Mill. Euro. Die Aktionäre sollen eine auf 0,69 (0,26) Euro erhöhte Dividende erhalten.

Klöckner bekräftigte seine Ausrichtung auf das Foliengeschäft. Im November hatte der im MDax gewichtete Konzern angekündigt, sich von der Abfüll- und Verpackungstechnik zu trennen, die derzeit noch rund 50 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Ziel sei es, mit dem Foliengeschäft in den nächsten drei Jahren einen Umsatz von zwei Mrd. Euro zu erwirtschaften. Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG hält seit Januar knapp 82 % an dem Traditionsunternehmen und kündigte an, die Neuausrichtung mit zu tragen.

Die Aktie legte am Freitag bei schwachem Handel um knapp 0,5 % auf 21,10 Euro zu.

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