Auftragslage ist gut
Insolvenz soll Oberpfälzer Waggonhersteller PFA vor dem Aus retten

dpa WEIDEN. Ein Insolvenzverfahren soll die Zukunft des Oberpfälzer Waggonherstellers PFA retten. Geschäftsführer Joost van Eeuwijk stellte beim Amtsgericht Weiden einen Insolvenzantrag. Als vorläufiger Insolvenzverwalter sei Werner Pöhlmann aus Nürnberg bestellt worden, erklärte ein Sprecher des Amtsgerichts am Donnerstag. Der Antrag sei unausweichlich geworden, weil auch ein Lieferant der PFA (Partner für Fahrzeug - Ausstattung GmbH) kurz vor Weihnachten einen Insolvenzantrag gestellt habe.

Die Gesamtschulden des Weidener Unternehmen belaufen sich derzeit laut Betriebsrat auf 87 Mill. DM. Demgegenüber stehe ein Auftragsvolumens von 235 Mill. DM. Die rund 450 Mitarbeiter des Unternehmens haben zuletzt nur 20 % der Löhne für den November erhalten. "Wir blicken trotzdem optimistisch in die Zukunft", sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzender Fritz Schneider. Durch die gute Auftragslage bestehe die Hoffnung, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben können.

Erst im August wurden die Geschäftsanteile der PFA vom Münchner Verkehrstechnikkonzern Schaltbau auf die niederländische Investmentgesellschaft Alpha Bravo Investments N.V. übertragen. Vor einigen Wochen kaufte dann der Niederländer Joost van Eeuwijk das Unternehmen für eine DM.

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