Aufwendungen für Produktion
Winter AB rutscht in Verlustzone

Der am Neuen Markt notierte Chipkartenhersteller Winter AG ist im ersten Quartal 2002 nach eigenen Angaben auf Grund von Produktionsaufwendungen operativ in die Verlustzone gerutscht.

Reuers FRANKFURT. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe in den ersten drei Monaten nach vorläufigen Zahlen bei 0,499 (Vorjahr: plus 0,450) Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Insbesondere Produktionsaufwendungen im Bereich Bankkarten hätten das Ebit belastet. Außerdem sei es durch den starken Margendruck im Bereich Telekommunikationskarten beeinflusst worden. Der Umsatz sei leicht auf 10,5 Millionen Euro von zuvor 10,2 Millionen Euro gestiegen. Die endgültigen Zahlen sowie den Quartalsbericht will das Unternehmen am 10. Mai vorlegen.

Zum Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf teilte Winter mit, die Auftragslage zu Jahresbeginn sei insgesamt positiv. Alleine im Bereich Bankkarten lägen die Aufträge im Volumen von rund zehn Millionen Euro, was einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspreche. Die am Neuen Markt notierten Winter-Aktie tendierte am frühen Dienstagabend in einem festen Gesamtmarkt gut behauptet bei 4,80 Euro.

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