August ist wichtiger Verkaufsmonat
US-Sportketten belasten Adidas und Puma

Die Aktien der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon und Puma haben am Freitag ihre Talfahrt des Vortages beschleunigt, nachdem zwei US-Sportartikel-Händler ihre Gewinnprognosen am Donnerstag gesenkt hatten.

Reutes FRANKFURT. Die Aktien der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon und Puma haben am Freitag ihre Talfahrt des Vortages beschleunigt, nachdem zwei US-Sportartikel-Händler ihre Gewinnprognosen am Donnerstag gesenkt hatten. Die Papiere von Adidas fielen um 4,9 Prozent auf 71,34 Euro und die im Nebenwerte-Index MDax notierten Titel von Puma um 5,5 Prozent auf 55,58 Euro.

"Es sieht so aus, dass der Sonderverkauf zum Schuljahresbeginn schlechter läuft als erwartet, sagte Analyst Peter-Thilo Hasler von der Hypo-Vereinsbank (HVB) mit Blick auf die Begründung der Prognosesenkungen durch Footstar und Finish Line. Sowohl für Adidas als auch für Puma seien die USA ein wichtiger Markt. Adidas und Puma erwirtschaften 30 beziehungsweise 24 Prozent ihres Umsatzes in Nordamerika. Der August gilt nach der Adventszeit als wichtigster Verkaufsmonat in den USA.

Footstar rechnet nach Angaben vom Donnerstag für das dritte Quartal nur noch mit einem Gewinn von 0,55 bis 0,60 Dollar je Aktie. Bislang hatte die Firma 0,90 bis 1,10 Dollar prognostiziert. Als Grund nannte Footstar das enttäuschende August-Geschäft. Finish Line senkte mit der gleichen Begründung seine Gewinnvorhersagen für das zweite Quartal auf 0,34 bis 0,36 Dollar je Aktie von zuvor 0,45 bis 0,47 Dollar je Aktie. Die Aktienkurse beider US-Firmen waren daraufhin jeweils um mehr als 15 Prozent eingebrochen. Die Titel von Adidas und Puma hatten am Donnerstag 3,6 beziehungsweise 2,5 Prozent verloren.

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