Aus dem Mundkuss wurde nur ein "Schmatz"
Rote Karte für Schiedsrichter-Kuss

Ein niederländischer Amateurfußballer ist für acht Spiele gesperrt worden, weil er aus Wut über einen Platzverweis den Schiedsrichter - beinahe auf den Mund - geküsst hatte.

HB/dpa DEN HAAG. Nach Ansicht des Fußballbundes KNVB hatte er damit eine Handgreiflichkeit begangen und die Autorität des Unparteiischen untergraben.

"Wenn ich schon verarscht werde, will ich wenigstens küssen", erläuterte Martin Bennink am Donnerstag im niederländischen Rundfunk seine "Übeltat". Als er nach seiner Ansicht zu Unrecht mit der Gelb- Roten Karte vom Feld geschickt wurde, habe er den Kopf des Schiedsrichters gepackt, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken, schilderte er. Der Schiri aber war größer als der Spieler und so gelang ihm nach eigener Darstellung nur ein Schmatz ins Gesicht.

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