Aus für "Jetzt"-Magazin
Süddeutscher Verlag baut 500 Stellen ab

Wegen der Krise im Anzeigengeschäft müssen mehr als zehn Prozent der 5 000 Mitarbeiter den Süddeutschen Verlag verlassen. Dabei seien auch betriebsbedingte Kündigungen nun nicht mehr zu vermeiden, teilte der Verlag am Dienstagabend in einer Presseerklärung mit.

HB/dpa MüNCHEN. Man sehe sich gezwungen, weitere Maßnahmen zur Kostensenkung vorzunehmen: Daher soll das Jugendmagazin "Jetzt" eingestellt werden. Es erscheint am 22. Juli zum letzten Mal und wird nur noch im Online-Programm der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) weiter existieren.

"Wir wollen mittelfristig wieder wachsen", sagte Dirk Refäuter, der Sprecher der SZ-Geschäftsführung. "Dazu schaffen wir jetzt die Voraussetzungen. Die harten Einschnitte dienen dazu, der "Süddeutschen Zeitung" die Zukunft zu sichern." Wie der Verlag bereits Ende Juni berichtet hatte, wird die SZ, Auflagenführer unter den überregionalen Abo-Tageszeitungen, in diesem Jahr erstmals rote Zahlen schreiben. Bei anhaltend steigender Auflage seien die Anzeigenumfänge in diesem Jahr um 22 % gesunken, allein die Stellenanzeigen um 53 %.

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