Aus für Kremendahl
Wuppertaler Oberbürgermeister muss vor Gericht

Der vorläufig seines Amtes enthobene Wuppertaler Oberbürgermeister Hans Kremendahl (SPD) muss sich wegen des Verdachts der Korruption vor Gericht verantworten.

ddp WUPPERTAL. Die sechste Große Strafkammer des Landgerichts Wuppertal hat am Donnerstag die Anklage gegen das Stadtoberhaupt zur Hauptverhandlung zugelassen. Auch der Bauunternehmer Uwe Clees, einer seiner Mitarbeiter und der ehemalige Geschäftsführer des Wuppertaler SPD-Unterbezirks, Jörg Bieterfeld, müssen sich der Hauptverhandlung stellen. Gegen alle Angeklagten bestehe hinreichender Tatverdacht, teilte die Justizbehörde mit.

Kremendahl wird Vorteilsnahme vorgeworfen. Er soll 1999 im Kommunalwahlkampf vom Bauunternehmer Uwe Clees rund 255 000 Euro angenommen und dafür im Gegenzug dessen Projekte gefördert haben. Der Politiker hatte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets bestritten. Wegen der Affäre war Kremendahl bereits im Juli von der zuständigen Düsseldorfer Bezirksregierung vom Amt suspendiert worden. Zuvor hatte Kremendahl stets angekündigt, nur im Fall der Eröffnung einer Hauptverhandlung seine Aufgaben ruhen zu lassen.

Az:127 E 1-71

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