Aus persönlichen Gründen
Deutschland-Chef von Philip Morris tritt zurück

dpa MÜNCHEN. Karsten Schmidt, Philip Morris-Chef in Deutschland, tritt zum 31. Oktober zurück. Der 44-jährige Geschäftsführungsvorsitzende verlasse das Unternehmen aus persönlichen Gründen, teilte die Philip Morris GmbH am Mittwoch mit. Als Nachfolger sei Hermann Waldemer (43), derzeit geschäftsführender Direktor der französischen Philip Morris-Tochter, nominiert. Seine Berufung solle auf der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats am 10. November 2000 erfolgen. Philip Morris ist Marktführer im deutschen Zigarettenmarkt mit den Hauptmarken Marlboro, Marlboro Lights und F6.

Schmidt kam vor 15 Jahren zu Philip Morris. 1997 übernahm er den Geschäftsführungsvorsitz und damit die Verantwortung für das Deutschland- und Österreich-Geschäft. Seit 1998 bekleidete er auch das Amt des Vorstandsvorsitzenden beim Verband der Cigarettenindustrie. Waldemer stieß 1987 zu Philip Morris. 1990 wurde er Finanzchef der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden GmbH und wirkte den Angaben zufolge maßgeblich bei der Integration der heutigen F6 Cigarettenfabrik Dresden in den Philip Morris-Konzern mit. 1991 wechselte er in die EU-Zentrale nach Lausanne, 1993 in die deutsche Tochter und 1996 nach Frankreich.

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