"Aus persönlichen Gründen"
Schill-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern gibt auf

Der Spitzenkandidat der Schill-Partei für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern hat aufgegeben.

Reuters SCHWERIN. Der bisherige Kandidat Wolfgang Eckert stehe "aus persönlichen Gründen" nicht mehr zur Verfügung, sagte der der Landeschef der Partei, Helmut Schmidt, am Dienstag in Schwerin. Der Mediziner Eckert, Landesvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung, war Aushängeschild der Partei Rechtsstaatlicher Offensive im Nordosten. In Parteikreisen hieß es, sein Rückzug sei "eine mittlere Katastrophe".

Am Gründungsparteitag des Landesverbandes vor wenigen Tagen hatte Eckert nicht teilgenommen. Aus Kreisen hieß es am Dienstag, innerparteilicher Querelen und Grabenkämpfe hätten den Kandidaten zur Aufgabe bewogen. Schmidt sagte, Eckert werde in der Partei weiter mitarbeiten. Die Schill-Partei hat im Land in den letzten Wochen mehr als ein Fünftel ihrer zu Anfang Mai noch 500 Mitglieder verloren. In der Wählergunst sackte die Partei von einst knapp 20 auf jetzt noch zwei Prozent ab. Ziel bleibe jedoch der Einzug in den Landtag und die Ablösung der rot-roten Landesregierung am 22. September, sagte Schmidt, der auf Platz zwei der Landesliste steht. Inzwischen ausgetretene Mitglieder zweifeln allerdings inzwischen an, dass die Liste ordnungsgemäß zustande kam, weil dabei auch nicht stimmberechtigte Personen mitgewirkt haben sollen.

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