Ausbau der Handelsbeziehungen
Irak und Iran wollen Beziehungen normalisieren

rtr BAGDAD. Der Irak und Iran wollen zwölf Jahre nach Kriegsende ihre Beziehungen normalisieren. Der irakische Präsident Saddam Hussein und Irans Außenminister Kamal Charrasi hätten in einer Reihe von Fragen Einigkeit erzielt, meldete die irakische Nachrichtenagentur IRNA. Bei einem Besuch Charrasis im Irak sei unter anderem vereinbart worden, iranischen Gläubigen wieder Pilgerfahrten zu den heiligen schiitischen Moslem-Stätten des Landes zu ermöglichen. Mit seinem irakischen Amtskollegen Saaed el Sahaf habe Charrasi die Wiedereinsetzung mehrerer gemeinsamer Komitees vereinbart.

Die Ausschüsse sollen Grenz- und Sicherheitsfragen klären, den Austausch von Kriegsgefangenen regeln und den Ausbau der Handelsbeziehungen ermöglichen, meldete IRNA. Saddam Hussein habe gegenüber Charrasi den Wunsch seines Landes betont, die Beziehungen zu verbessern und zu normalisieren, hieß es in einer Meldung der irakischen Nachrichtenagentur INA.

Die beiden Staaten hatten von 1980 bis 1988 Krieg gegeneinder geführt. In den Kämpfen wurden nach Schätzungen rund eine Million Menschen getötet.

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