Ausbau des US-Reifengeschäfts geplant
Continental erhält Großauftrag von Ford

Der Reifenhersteller Continental will sein zuletzt verlustreiches US-Geschäft durch Kostensenkungen, neue Reifenmodelle und den Ausbau des Geschäfts wieder in die Gewinnzone führen. Bereits im Juli habe die US-Tochter Continental Tire North America erstmals in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben, sagte Conti-Vorstandschef Stephan Kessel am Freitag in Hannover.

rtr HANNOVER. Die Einsparungen würden sich für die kommenden drei Jahre auf rund 90 Mill. ? belaufen. Allerdings erwartet Kessel für das Gesamtjahr noch einen operativen Verlust in den USA. Für 2002 rechnet Conti mit einem zusätzlichen Großauftrag in der Erstausausrüstung beim Autokonzern Ford, um dann wichtigster Reifenlieferant des US-Konzerns zu werden. "Wir sind sehr sicher, dass wir im nächsten Jahr bei Ford die Nummer eins sein werden", sagte Kessel. Genaue Zahlen zum Auftragsvolumen wollte er noch nicht nennen.

Der US-Reifenmarkt werde für Conti in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. Mit dem japanischen Partner Yokohama sei in den USA ein Produktionsaustausch geplant, der erheblich Synergien bringen werde, sagte Kessel. Die US-Tochter hatte in der ersten Jahreshälfte einen operativen Verlust von 53 Mill. ? eingefahren.

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