Ausbau von DSL
Netcologne will hohe Profite erzielen

Der Kölner Telekommunikationsanbieter Netcologne GmbH erwartet 2002 nach Angaben von Geschäftsführer Werner Hanf im operativen Geschäft erstmals ein ausgeglichenes Ergebnis.

Reuters KÖLN. 2003 solle dies auch beim Ergebnis nach Abschreibungen gelingen, sagte Hanf am Dienstag in Köln weiter. Nach einem Umsatzplus von 30 % auf 102 Mill. Euro im vergangenen Jahr werde aber der für 2002 geplante Zuwachs auf 118 Mill. Euro geringer ausfallen. Hanf begründete dies damit, dass man künftig weniger auf umsatzstarke sondern vielmehr auf Bereiche setzen wolle, die hohen Profit abwerfen. "Wir versuchen, in dem Bereich stärker zu wachsen, in dem wir hochwertiges Geschäft machen", sagte er.

Die regional aktive Gesellschaft plane neben dem Ausbau des Angebots von schnellen Internetleitungen (DSL) für Privat- und Geschäftskunden unter anderem den Aufbau eines "Gigabit Ethernet" mit sehr hoher Bandbreite für Unternehmen, sagte Hanf weiter. Ein solches Kommunikationsnetz gebe es bislang nur im kalifornischen Silicon Valley. Netcologne hat im Raum Köln in den vergangenen Jahren ein eigenes Glasfasernetz aufgebaut, das von Bonn bis Leverkusen reicht. Mit 64,9 % ist die Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG (GEW) größter Gesellschafter des Unternehmens. Die GEW hatte im Oktober vergangenen Jahres ein Ende der Verkaufspläne für Netcologne bekannt gegeben. Zuvor hatte das Unternehmen mit dem US-Kabelnetzbetreiber Callahan über eine Übernahme verhandelt.

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