Ausbildungskampagne
Profikicker werben fürs Handwerk

Auf dem Fußballplatz pflegen Schalke, der BVB und auch der VfL Bochum ihre traditionelle Rivalität bis hin zur Intimfeindschaft. Doch wenn es um Ausbildungsstellen geht, packen die Offiziellen der Vereine jetzt ohne Konkurrenzdenken gemeinsam an.

HB DÜSSELDORF. Mit der Kampagne "Kick dich ins Handwerk" werben sieben Westvereine aus der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga gemeinsam mit dem NRW-Wirtschaftsministerium, dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) und dem Deutschen Handwerksblatt (DHB) für eine Ausbildung in Handwerksberufen.

140 000 Ausbildungsplätze fehlen in diesem Jahr rein rechnerisch in der Bundesrepublik. Im Handwerk werden aber trotzdem wieder Lehrstellen unbesetzt bleiben. Berufe, die mit Schmutz und Schweiß zu tun haben, stehen bei Jugendlichen offensichtlich nicht hoch im Kurs. Viele junge Leute können sich von den wenigsten Berufen und deren Aufstiegsmöglichkeiten, sprich Meisterfortbildung, ein Bild machen. Sie wissen oft gar nicht, welche attraktiven Perspektiven das Handwerk auch für "Kopfarbeiter" bereithält. Hervorragende Zukunftsaussichten ergeben sich neben der Gründung eines eigenen Betriebes vor allem durch eine Betriebsübernahme. In den nächsten fünf Jahren suchen rund 200 000 Chefs bundesweit für ihre Firmen Nachfolger.

Fußballidole sind bei den Jugendlichen gefragt. Aber die wenigsten wissen, dass viele Profis wie Schalke - und Nationalspieler Jörg Böhme eine "bürgerliche" Ausbildung absolviert haben, bevor sie sich dem Profifußball verschrieben. Informationen unter www.massarbeit-ausbildung.nrw.de und bei dhb@verlagsanstalt-handwerk.de.

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