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Ausbildungsplätze im Bankgewerbe rückläufig

Die Anzahl der Ausbildungsplätze im privaten Bankgewerbe entwickelt sich rückläufig. Seit Jahren gehe die Zahl stetig zurück, sagte Verdi-Vorstandssekretär für Finanzdienstleistungen Uwe Foullong.

vwd FRANKFURT. Seit 1994 sei die Zahl der Ausbildungsplätze von 16 000 auf 12 690 gesunken. "Wer wie die Banken deutlich von der Steuerreform profitiert, darf sich seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung nicht entziehen, forderte Foullong. Die privaten Banken hätten seit Jahren in Tarifverträgen die Zusage gegeben, mehr auszubilden.

Im aktuellen Tarifabschluss vom Mai erklärten sie, "eine hohe Zahl von Ausbildungsplätzen zur Verfügung zu stellen und im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten auch über den betrieblichen Rahmen hinaus auszubilden". ver.di fordert die privaten Banken auf, jetzt für die Einstellungen des neuen Ausbildungsjahrgangs ab August und September diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. "Wer immer weniger ausbildet, schafft sich einen Fachkräftemangel von morgen", mahnt Foullong. Es dürfe für den Bankenbereich keine Green-Card-Diskussion entstehen.

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