Ausblick
Analysten: Adidas-Salomon wird an Prognosen festhalten

Der Sportartikelhersteller adidas AG, -Salomon Herzogenaurach, dürfte nach Ansicht von Analysten auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag trotz der Gewinnwarnung seines Konkurrenten Nike Inc, Beaverton, an seinen Prognosen festhalten.

vwd HERZOGENAURACH. Die Schwierigkeiten von Nike seien mehr auf "interne Probleme" - u.a. im Bereich der Distribution - zurückzuführen, als allein mit dem "schwierigen" US-Markt zu begründen, meint Barbara Ambrus von der Baden Bank. -Württembergischen Der deutsche Sportartikelhersteller werde an seinem Ziel festhalten, von 2001 an 15 % jährlich beim Ertrag zuzulegen.

Bei den Unternehmensplanungen sei immer der "schwierige" US-Markt mit einkalkuliert worden, sagt Ambrus. adidas-Salomon wolle sich vor allem auf dem US-Markt im Basketballbereich verbessern. Nach Ansicht von Ambrus wird sich in diesem Bereich das neue Design im Herbst/Winter 2001 auf die Auftragslage und im Frühjahr/Sommer auf die Umsätze auswirken. Die Gewinnwarnung von Nike beeinflusse zwar kurzfristig die adidas-Salomon-Aktie, nicht aber das Unternehmen selbst. Ambrus bewertet den Wert mit "Outperformer".

adidas-Salomon hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2000 ein Vorsteuerergebnis von 347 Mill. Euro erzielt, 13 % weniger als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss war um 20 % auf 182 (Vj: 228) Mio Euro zurückgegangen. Dagegen hat der Sportartikelhersteller nach eigenen Angaben beim Umsatz um neun Prozent auf 5,8 (5,354) Mrd Euro gegenüber dem Vergleichzeitraum zugelegt und damit das bislang "beste Umsatzergebnis seiner Geschichte" erzielt. Die Dividende soll mit 0,92 Euro je Aktie auf Vorjahresniveau liegen.

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