Ausblick
Angebotsdruck kann US-Anleihen erneut belasten

Reuters NEW YORK. Angebotsdruck durch Neuemissionen aus dem Bereich Unternehmensanleihen haben die Kurse der US-Staatsanleihen am Mittwoch gedrückt und werden nach Einschätzung von Analysten auch am Donnerstag zu Belastungen führen. Der Trend bei den Kursen gehe zwar fundamental ein wenig nach oben, aber viel sei wohl im Tagesverlauf nicht zu erwarten. "Es ist der Sommerzeit-Blues" sagte ein Händler. Nachdem die Kurse am Mittwoch in New York über das gesamte Laufzeitspektrum schwächer notiert hatten, zeigten sich die Papiere im Handel in Tokio auf dem niedrigeren Niveau stabilisiert.

Der richtungweisende 30-jährige Bond hatte in New York um 14/31 auf 107-6/32 nachgegeben. Seine Rendite stellte sich auf 5,74 %. Der zehnjährige Benchmark-Bond gab um 8/32 auf 99-11/32 nach, Rendite 5,84 %. In Tokio verharrte der Kurs des Bonds bei 99-10/32. Außer den hohen Emissionsvolumina im Bereich Unternehmensanleihen gebe es nach den Preisdaten vom Vortag nun nichts mehr, was die Kurse der Staatsanleihen bis zum zinspolitischen Treffen der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche noch deutlich bewegen könne, hieß es. Am Markt werde aber nicht davon ausgegangen, dass die Fed die Zinsen am 22. August anheben wird.

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