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Ausblick: Die US-Konjunkturzahlen der Woche vom 2. bis 6. August im Überblick

(dpa-AFX) Washington - Der Arbeitsmarkt steht in der Woche vom 2. bis 6. August im Mittelpunkt der US-Konjunkturdaten. Aufschluss über den Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt versprechen sich Beobachter außerdem vom ISM-Index für das Verabeitende Gewerbe und den Verbraucherausgaben.

(dpa-AFX) Washington - Der Arbeitsmarkt steht in der Woche vom 2. bis 6. August im Mittelpunkt der US-Konjunkturdaten. Aufschluss über den Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt versprechen sich Beobachter außerdem vom ISM-Index für das Verabeitende Gewerbe und den Verbraucherausgaben.

Der Arbeitsmarkt dürfte im Juli wieder spürbar angezogen haben. Erwartet wird ein Zuwachs bei den Beschäftigtenzahlen von 230.000, der damit doppelt so hoch ausfallen würde wie im Juni. Die jüngsten Daten würden auf einen "sehr kräftigen Anstieg der Beschäftigung" hindeuten, heißt es bei der Commerzbank. Die Arbeitslosenquote dürfte dennoch bei 5,6 Prozent verharren, wie die Dekabank und die meisten anderen Experten voraussagen.

Weiterhin ausgezeichnet dürfte die Stimmung der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe ausfallen. Der viel beachtete ISM-Index dürfte im Juli geringfügig auf 61,2 Punkte steigen und damit nur unwesentlich unter seinem zyklischen Hoch verharren. Davon gehen auch die Volkswirte von Oppenheim Research unter Hinweis auf den jüngsten Anstieg beim Philly-Fed - und Empire-State-Index aus, die als gute Indikatoren für den ISM gelten.

Im Fokus stehen traditionell die Verbraucherausgaben, die die wichtigste Stütze der US-Konjunktur sind. Hier rechnen Volkswirte mit keiner Veränderung zum Vormonat. Dabei könnten die deutlichen gestiegenen Öl- und Erdgaspreise für Kaufzurückhaltung gesorgt haben.

Die wenig ausgeprägte Kauflaune der Verbraucher hat den US-Konjunkturmotor im zweiten Quartal zum Stottern gebracht. Die größte Volkswirtschaft der Welt wuchs von April bis Juni mit 3,0 langsamer als zu Jahresbeginn und auch weniger als von Experten vorausgesagt. Hauptursache waren die Konsumentenausgaben gewesen, die mit 1,0 Prozent so schwach stiegen wie seit drei Jahren nicht mehr.

Die Konjunkturdaten der Woche im Überblick:

^ Prognose Vorwert

Montag 2. August

16.00 Uhr ISM-Index, Juni 61,2 61,1 (in Punkte)

16.00 Uhr Bausgaben, Juni 0,2 0,6 (Veränderung in Prozent)

Dienstag 3. August

14.30 Uhr Persönliche Einkommen, Juni 0,2 0,6 (Veränderung in Prozent)

14.30 Uhr Verbraucherausgaben, Juni-0,1 1,0 (Veränderung in Prozent)

Mittwoch 4. August

16.00 Uhr Fabrikaufträge, Juni 0,6-0,3 (in Prozent)

16.00 Uhr ISM Dienstleistung, Juni 60,9 59,9 (in Punkten)

Donnerstag 5. August

14.30 Uhr Erstanträge Arbeitslosenhilfe 341.000 345.000

Freitag 6. August

14.30 Uhr Beschäftigung (Ex-Agrar), Juli 230.000 112.000

14.30 Uhr Arbeitslosenquote, Juli 5,6 5,6 (in Prozent)

14.30 Uhr Durchschnittslöhne, Juli 0,2 0,1 (in Prozent)

21.00 Uhr Verbraucherkredite Juni 5,6 8,2 (in Milliarden Dollar) °

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