Ausblick
Ergebnisrückgang bei Bankgesellschaft erwartet

vwd BERLIN. Wenn die Bankgesellschaft Berlin AG am Mittwoch auf ihrer Herbstpressekonferenz sich den Fragen der Journalisten stellt, wird das Interesse neben den aktuellen Geschäftszahlen zum dritten Quartal auch der Fortsetzung des Restrukturierungsprogrammes gelten. Vor allem die Rückführung der Risikovorsorge und den Abbau der Kosten bei gleichzeitiger Konzentration auf Kerngeschäftsfelder hatte sich Vorstandsvorsitzender Wolfgang Rupf auf die Fahnen geschrieben. Doch Rupf wird sich anstrengen müssen, den Markt für die deutlich unter Buchwert notierende Aktie zu interessieren.

Zu viele Gremien müßten in dem Unternehmen Entscheidungen treffen, was die Bankgesellschaft zu langsam agieren lasse, sagen Analysten. Nach der vorläufig gescheiterten Fusion mit der NordLB fehlten zudem die Themen, die mehr Fantasie in das Papier brächten. Hinzu kommt die Erwartung eines rückläufigen Ergebnisses. So prognostizieren zum Beispiel die Analysten der WestLB einen Rückgang des Zinsüberschusses um 16 % und beim Betriebsergebnis ein Minus von weit über 30 % auf 182 Mill. Euro. Der Provisionsüberschuss dürfte nach Ansicht der WestLB hingegen um 20 % auf 361 Mill. Euro steigen.

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