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Ausblick: Experten erwarten bei Fresenius im dritten Quartal etwas mehr Gewinn

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat nach Einschätzung von Analysten seinen Gewinn und Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut gesteigert. Beigetragen haben dürfte dazu die im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care AG (FMC) und die Fresenius-Sparte Kabi.

dpa-afx BAD HOMBURG. Der Gesundheitskonzern Fresenius hat nach Einschätzung von Analysten seinen Gewinn und Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut gesteigert. Beigetragen haben dürfte dazu die im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care AG (FMC) und die Fresenius-Sparte Kabi.

Der im MDax notierte Konzern legt am kommenden Dienstag (2. November) seine Zahlen vor. FMC, der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Therapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen, präsentiert ebenfalls am Dienstag seine Bilanzzahlen. Fresenius hält 50,76 Prozent an FMC.

Sieben von dpa-AFX befragte Experten erwarten für das dritte Quartal einen Gewinn im Schnitt von 41 Mill. Euro nach 35 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für denselben Zeitraum wird von den Branchenexperten im Durchschnitt bei 214 Mill. Euro prognostiziert nach 200 Mill. Euro im dritten Quartal 2003. Beim Umsatz rechnen sie mit 1,84 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,798 Mrd. Euro.

Fresenius hatte im August bei Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal und Halbjahr 2004 wegen des guten Geschäftsverlaufs von FMC und Fresenius Kabi seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. So soll der Konzernumsatz währungsbereinigt mit einer hohen einstelligen Prozentrate steigen. Der Jahresüberschuss soll um 30 Prozent zulegen.

FMC Hauptumsatz- und Gewinnbringer

Der Hauptumsatz- und Gewinnbringer von Fresenius bleibt FMC. Die Analysten erwarten, dass die Tochter den Gewinn und Umsatz wie bereits im ersten Halbjahr zum Vorjahreszeitraum steigern wird. Sie begründen dies mit dem Zuwachs beim Produktgeschäft als auch die Dialysedienstleistungen.

Von einer besseren Kostenstruktur sollte den Analysten zufolge Kabi, das Geschäft mit Infusions- und Ernährungstherapie, profitiert haben. Die Restrukturierung sowie der schwache Heimatmarkt hätten zwar das Krankenhausgeschäft Proserve zwar belastet, hieß es bei der Helabatrust, aber im dritten Quartal sei der Turnaround geschafft. Der Analyst Thomas Brenning verwies in seiner Studie zudem auf Fortschritte in der Biotechnologie-Forschung.

Zu den Konkurrenten von Fresenius zählen die schwedische Gambro, das US-Unternehmen Baxter sowie die deutsche Rhön-Klinikum.

^Prognosen: (alle Angaben in Mill. Euro)

Drittes Quartal Umsatz Ebit Überschuss

Durchschnitt 1 837 214 41,4

Höchste Schätzung 1 853 220 45

Niedrigste Schätzung 1 819 207 38

Q3 2003 1 798 200 35

Anzahl der Schätzungen acht acht 7°

^Befragte Banken:

Merrill Lynch HVB Helaba Trust Landesbank Rheinland-Pfalz Bankhaus Metzler Kepler Equities Baden Württembergische Bank Equinet°

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