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Ausblick: Experten rechnen beim ifo-Geschäftsklimaindex mit einem Minus

Nach dem Rückgang im August rechnen Experten beim ifo-Geschäftsklimaindex auch im September mit einem Minus. Verantwortlich für den erwarteten Rückgang des am Montag (27.9.) vom ifo Institut veröffentlichten Konjunkturindikators ist nach Ansicht der HVB Group die Sorge um eine sich abkühlende Weltwirtschaft sowie der anhaltend hohe Ölpreis. Eine Eintrübung im September im September wäre der vierte Rückgang des viel beachteten Konjunkturindikators innerhalb der letzten vier Monate.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem Rückgang im August rechnen Experten beim ifo-Geschäftsklimaindex auch im September mit einem Minus. Verantwortlich für den erwarteten Rückgang des am Montag (27.9.) vom ifo Institut veröffentlichten Konjunkturindikators ist nach Ansicht der HVB Group die Sorge um eine sich abkühlende Weltwirtschaft sowie der anhaltend hohe Ölpreis. Eine Eintrübung im September im September wäre der vierte Rückgang des viel beachteten Konjunkturindikators innerhalb der letzten vier Monate.

Von AFX News befragte Experten erwarten beim wichtigsten Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft im Durchschnitt im September einen Rückgang von 95,3 Punkten im August auf 95,1 Zähler. Dabei dürfte sich die Einschätzung der Geschäftserwartungen eingetrübt haben. Bei der Einschätzung der Lage rechnen die Experten allerdings mit einer Erholung.

Geschäftserwartungen Seit Januar 2004 Deutlich Verschlechtert

Seit Januar 2004 haben sich die Geschäftserwartungen deutlich von 102,8 auf 96,0 Punkte verschlechtert, heißt es bei der HVB Group. In den vergangenen zwei Wochen seien der Oecd Leading Indikator und der ZEW, die üblicherweise gute Vorlaufeigenschaften zur deutschen Konjunktur aufwiesen, zurückgegangen.

Die Bankgesellschaft Berlin rechnet nicht mit gravierenden Änderungen des ifo-Gesamtindex. Im Vergleich zum Einkaufsmanagerindex sei zwar ein geringfügiges Anstiegspotential auszumachen. Korrespondierend zur bereits erreichten konjunkturellen Erholungsphase sei jedoch mit weiterem Druck auf die Erwartungskomponente zu rechnen.

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