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Ausblick New York: Kursabschläge zu erwarten

Die Standardwerte der New York Stock Exchange (NYSE) dürften, wenn sie der Tendenz des Future-Handels folgen, am Donnerstag mit Kursabschlägen eröffnen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist negativer ausgefallen, als Analysten erwartet hatten.

dpa-afx NEW YORK. Bis 15.10 Uhr präsentierte sich der S&P März-Future knapp behauptet und sank um 0,2 % auf 1 262,50 Punkte.

Die NYSE war am Mittwoch den dritten Tag in Folge mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Die optimistische Grundhaltung von den Vortagen hätte in den Mittwoch hinübergerettet werden können, sagten Händler. Zudem habe Abby Joseph Cohen- weltbekannte Analystin bei der Investmentbank Goldman Sachs - Investoren empfohlen den Anteil von Aktien in ihrem Portfolio von 65 % auf 70 % zu erhöhen. Zum Handelsschluss lag der Industriewerte-Index Dow Jones mit 1,31 % im Plus bei 10 729,60 Punkten.

Das Marktinteresse dürfte sich unter anderem auf den Pharma- und Chemiesektor richten. So erklärte vor Sitzungseröffnung der US-amerikanische Chemie-Konzern Dow Chemical Company, dass er das Agrochemie-Geschäft von Rohm & Haas für etwa 1 Mrd. US-$ übernehmen wolle. Die Akquisition soll Unternehmensangaben zufolge im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2001 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Regulierungsbehörden.

In dieser Branche sollten auch die Papiere von Eli Lilly im Auge behalten werden. Das Unternehmen hat ein Verwarnungsschreiben von der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) erhalten. Darin seien nach einer Inspektion der Produktionsanlagen für Einspritz-Produkte in Indianapolis Mängel zum Beispiel bei der Qualitätskontrolle festgestellt worden, erklärte Eli Lilly am Donnerstag in Indianapolis.

Auch die Papiere von Pfizer sollten interessant werden. Hintergrund dafür sind neue Entwicklungen im Zusammenhang mit der Lieferung von Aids-Medikamenten nach Südafrika zu einem Bruchteil ihres Preises.

Bewegung könnte auch bei Titeln von Handelsunternehmen sein, wie etwa Wal-Mart oder K-Mart. Sie haben am heutigen Donnerstag neue Umsatzzahlen für Februar vorgelegt.

Die Anleger sollten ihre Augen auch auf die Aktien der EMC Corp. richten. Die Investmentbank Salomon Smith Barney hat den Titel vor Handelsbeginn von "Buy" auf "Outperform" heruntergestuft.

Vor Handelsbeginn veröffentlichte das US-Arbeitsministerium die neuesten Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist demnach saisonbereinigt um 4 000 auf 370 000 gefallen. Die Zahl fiel schwächer als von Analysten erwartet worden war aus. Konsensuschätzungen unter Wall Street Experten lauteten auf eine Abnahme um 36 000 auf 336 000

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