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Ausblick: Optimistische Aussagen zum US-Geschäft bei adidas-Salomon erwartet

Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon wird Analysten zufolge beim Investorentag am kommenden Dienstag (5. Oktober) einen optimistischen Ausblick für sein US-Geschäft abgeben. Dabei werde das Herzogenauracher Unternehmen seine Zuversicht für den wichtigen US-Markt bestätigen, schätzen Experten. Die Marktbedingungen verbessern sich und dies werde auch das US-Geschäft stützen, sagte Commerzbank-Analyst Gavin Finlayson.

dpa-afx FRANKFURT. Europas größter Sportartikelhersteller adidas-Salomon wird Analysten zufolge beim Investorentag am kommenden Dienstag (5. Oktober) einen optimistischen Ausblick für sein US-Geschäft abgeben. Dabei werde das Herzogenauracher Unternehmen seine Zuversicht für den wichtigen US-Markt bestätigen, schätzen Experten. Die Marktbedingungen verbessern sich und dies werde auch das US-Geschäft stützen, sagte Commerzbank-Analyst Gavin Finlayson.

Seine Geschäftszahlen für die ersten neun Monate wird der Konzern am 3. November vorstellen. Analysten erwarten sich vom Investorentag aber bereits erste Indizien für den Geschäftsverlauf in den einzelnen Regionen. Offiziell werden Vorstandschef Herbert Hainer und der für das US-Geschäft zuständige Vorstand Erich Stamminger die Strategie des Unternehmens näher erläutern.

'Asien und Lateinamerika Werden Zweistellig Wachsen'

Konzernchef Hainer hatte zuletzt angekündigt, dass adidas-Salomon in den kommenden Jahren in anderen Regionen der Welt stärker zulegen werde als in Europa. "In den nächsten fünf Jahren werden wir in den USA stärker wachsen als in Europa. In Asien und Lateinamerika werden wir zweistellig wachsen - der Anteil dieser Regionen am Konzernumsatz wird mittelfristig von 21 auf rund 25 Prozent steigen", hatte Hainer in einem Interview gesagt.

Im vergangenen Jahr hatte adidas-Salomon noch einen Umsatzrückgang von 20 Prozent auf 1,562 Mrd. Euro in Nordamerika verbucht. Währungsbereinigt war dies ein Minus von sechs Prozent. Im zweiten Quartal wurde aber erstmals nach vier Quartalen wieder ein währungsbereinigtes Plus von vier Prozent in dieser Region erzielt. Der Konzern stellte auch für das zweite Halbjahr und das Gesamtjahr steigende Umsätze in Aussicht.

Marktstellung IN Europa Behauptet - Analysten

Nach Ansicht der Analysten dürfte adidas seine Marktstellung in Europa behauptet haben. Vergangenen Monat veröffentlichte das Marktforschungsinstitut NPD eine Studie, wonach US-Konkurrent Nike Inc. adidas inzwischen in Europa als führende Marke im Fußball abgelöst habe. Es sei aber äußerst schwierig, Marktanteile zu messen, gab ein Analyst zu bedenken.

Nähere Aussagen zum Geschäftsverlauf in Asien sowie zu Taylormade (Golf) und Salomon (Wintersport) werden von den Experten ebenfalls erhofft. Salomon hatte im ersten Halbjahr zwar leicht steigende Umsätze aber einen deutlich höheren operativen Verlust ausgewiesen. Taylor Made wiederum musste sowohl Einbußen beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis hinnehmen.

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