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AUSBLICK: Übernahmepoker um Phoenix endet - Annahmefrist endet MontagDPA-Datum: 2004-06-27 16:08:52

HANNOVER (dpa-AFX) - Beim Autozulieferer Continental AG < CON.ETR > endet am Montag um Mitternacht der Übernahmepoker um den Hamburger Konkurrenten Phoenix AG < PHO.ETR > . Mit Spannung wird in der Conti-Zentrale in Hannover auf den Ablauf der Annahmefrist am 28. Juni um 24.00 Uhr gewartet. Conti-Chef Manfred Wennemer hatte am Freitagabend bekräftigt, dass er das Geschäft notfalls platzen lassen wird, sollte nicht die angestrebte 75-Prozent-Mehrheit zu Stande kommen. "Wir werden das Angebot von 15 Euro pro Aktie nicht verändern", hatte Wennemer der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX gesagt.

HANNOVER (dpa-AFX) - Beim Autozulieferer Continental AG < CON.ETR > endet am Montag um Mitternacht der Übernahmepoker um den Hamburger Konkurrenten Phoenix AG < PHO.ETR > . Mit Spannung wird in der Conti-Zentrale in Hannover auf den Ablauf der Annahmefrist am 28. Juni um 24.00 Uhr gewartet. Conti-Chef Manfred Wennemer hatte am Freitagabend bekräftigt, dass er das Geschäft notfalls platzen lassen wird, sollte nicht die angestrebte 75-Prozent-Mehrheit zu Stande kommen. "Wir werden das Angebot von 15 Euro pro Aktie nicht verändern", hatte Wennemer der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX gesagt.

"Wir brauchen 75 Prozent, damit wir die gemeinsamen Synergien unserer ContiTech und von Phoenix vernünftig und schnell heben können. Wenn uns das nicht gelingt, dann platzt das Geschäft." Bis Freitagabend hatten Wennemer zufolge allerdings erst 58,75 Prozent des Phoenix-Kapitals dem Angebot zugestimmt.

Wennemer appellierte an die Phoenix-Aktionäre, die verbleibende Zeit zu nutzen und das Angebot anzunehmen. "Wenn irgendwelche Spekulanten meinen, sie kriegen von uns noch einen halben Euro mehr für ihr Papier, dann müssen sie wissen: den kriegen sie von uns nicht. 15 Euro sind aus unserer Sicht der einzig faire Preis." Inklusive der Schulden von Phoenix von 319 Millionen Euro würde der Autozulieferer die Conti zu diesen Konditionen rund 546 Millionen Euro kosten.

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