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Ausblick: US-Konjunkturdaten der Woche vom 13. bis 17. September im Überblick

Die in dieser Woche (13. bis 17. September) anstehenden Konjunkturdaten aus den USA dürften nach Einschätzung von Experten die Zinsentscheidung der Federal Reserve am 21. September beeinflussen. Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion und Verbraucherpreise werden laut Commerzbank Aufschluss darüber geben, ob das Ende der konjunkturellen Delle bereits erreicht wurde. Allerdings könnten die Daten durch die Auswirkungen des Hurrikans "Charley" verzerrt sein. Die Deutsche Bank erwartet, dass die Daten insgesamt ein stärkeres Wachstum als noch im zweiten Quartal signalisieren sollten.

dpa-afx FRANKFURT. Die in dieser Woche (13. bis 17. September) anstehenden Konjunkturdaten aus den USA dürften nach Einschätzung von Experten die Zinsentscheidung der Federal Reserve am 21. September beeinflussen. Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion und Verbraucherpreise werden laut Commerzbank Aufschluss darüber geben, ob das Ende der konjunkturellen Delle bereits erreicht wurde. Allerdings könnten die Daten durch die Auswirkungen des Hurrikans "Charley" verzerrt sein. Die Deutsche Bank erwartet, dass die Daten insgesamt ein stärkeres Wachstum als noch im zweiten Quartal signalisieren sollten.

Die Einzelhandelsumsätze dürfte nach Einschätzung der HVB Group im August sinken. Die Autoproduzenten hätten für August einen deutlichen Umsatzrückgang vermeldet, während die Ladenketten durch den ersten größeren Tropensturm in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Die Konsumenten seien wegen des starken Hurrikans zu Hauses geblieben. Daher sei der Restaurantumsatz gesunken, eine weitere wichtige Komponente der Einzelhandelsumsätze.

Die Commerzbank erwartet nach dem unerwartet geringen Anstieg der Kernrate im Juli für den August mit einem Anziehen der Teuerung. Für die Kernrate werde ein Anstieg um 0,2 % gegenüber Juli erwartet. In den kommenden Monaten sei ein Anziehen der Jahresteuerungsrate von derzeit 3 % auf 3,6 % im Dezember zu erwarten. So dürften die höheren Erzeugerpreise allmählich an die Verbraucher weitergegeben werden.

Die Bankgesellschaft Berlin rechnet bei der Industrieproduktion weiterhin mit einem robusten Anstieg. Der ISM-Index habe sich zuletzt bei nachlassender Tendenz immer noch auf einem Niveau im deutlich expansiven Bereich bewegt.

Die US-Konjunkturdaten der Woche im Überblick:

^ Prognose Vorherige

Montag 13.09

(Keine marktbewegenden Konjunkturdaten erwartet)

Dienstag 14.09

14.30 Uhr Leistungsbilanzsaldo Q2 (in Mrd Euro) 158,7 144,9

Empire State Index September 17,4 12,6

Einzelhandelsumsatz August (in Prozent) -0,1 +0,7

Einzelhandelsumsatz August ohne Autos (in Prozent) +0,3 +0,2

Mittwoch 15.09.

14.30 Uhr Lagerbestände Juli (in Prozent) +0,8 +0,9

15.15 Uhr Industrieproduktion August (in Prozent) +0,4 +0,4

Kapazitätsauslastung August (in Prozent) 77,4 77,1

Donnerstag 16.09

14.30 Uhr Verbraucherpreise August (in Prozent) +0,2-0,1

Verbraucherpreise Kernrate (in Prozent) +0,2 +0,1

Erstanträge auf Arbeitslosen unterstützung 341 000 319 000

18.00 Uhr Philly Fed Index September 24,2 28,5

Freitag 17.09

15.50 Uhr Verbrauchervertrauen September 96,3 95,9°

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