Ausflugsverbot
Österreicher in Peking an der kurzen Leine

Österreichs Athleten müssen sich für die gesamte Dauer der Sommerspiele in Peking im Olympischen Dorf aufhalten. Um ähnliche Skandale wie bei den Spielen 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin zu vermeiden, bestand das Nationale Olympische Komitee (NOK) darauf, dass die Olympia-Teilnehmer keine zwischenzeitlichen Ausflüge mehr unternehmen können.

"Ich möchte das nicht noch ein drittes Mal durchmachen. Deshalb werden wir den Athleten keine Erlaubnis erteilen, das Olympische Dorf zu verlassen", sagte Österreichs NOK-Präsident Leo Wallner.

Nach den Winterspielen in Turin wurden sechs Wintersportler aus der Alpenrepublik auf Lebenszeit gesperrt, nachdem die italienische Polizei bei einer nächtlichen Hausdurchsuchung Ausrüstung für Blutdoping bei den Athleten gefunden hatte.

Wallner wies darauf hin, dass die Übeltäter damals außerhalb des Olympischen Dorfes gelebt hätten. "Diese Unterkünfte sind für uns nicht mehr zu kontrollieren", so Wallner. Schon 2002 waren zwei österreichische Sportler gesperrt worden, weil man bei ihnen eine Ausrüstung zur Bluttransfusion gefunden hatte.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%