Ausfuhren halten Niveau des Vormonats: Deutsche Importe wegen gesunkenen Ölpreises verbilligt

Ausfuhren halten Niveau des Vormonats
Deutsche Importe wegen gesunkenen Ölpreises verbilligt

Die deutsche Wirtschaft hat im März wegen des gesunkenen Ölpreises weniger für importierte Waren zahlen müssen. Die Einfuhrpreise seien von Februar auf März um 0,6 % gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Reuters WIESBADEN. Im Vergleich zum März 2002 kosteten eingeführte Waren 0,8 % weniger. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse waren die Einfuhren 0,1 % billiger als im Februar und sogar 2,4 % günstiger als vor einem Jahr. Die deutschen Ausfuhren kosteten so viel wie im Vormonat und verteuerten sich zum Vorjahr um 0,6 %.

Im Verlauf des Irak-Kriegs war der Ölpreis deutlich gesunken. Im Februar hatten sich die Importe zum Vormonat noch um 0,6 % verteuert. Im März verbilligten sich im Monatsvergleich eingeführtes Rohöl um 6,7 % und Benzin um 7,6 %. Auch Rohkakao war zehn Prozent billiger als im Februar.

Die Einfuhrpreise für Mineralölerzeugnisse lagen im März aber noch 23,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Rohöl kostete dabei 13,1 % mehr als vor einem Jahr, Diesel und leichtes Heizöl sogar 33,6 % mehr. Rohkaffee war dagegen 19,0 % billiger, Steinkohle kostete 17,7 % weniger, und Schweinefleisch war 16,5 % günstiger.

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