Ausgaben treffen Erwartungen der Marktexperten
Sparquote der US-Bürger erreicht Rekordtief

dpa-afx WASHINGTON. Die Verbraucher in den USA haben im Februar weniger ausgegeben als die Einkommen gestiegen sind. Die Verbraucherausgaben kletterten im Februar um 0,3 %, verglichen mit einem revidierten Zuwachs von 1,0 % im Januar, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Damit trafen die Konsumausgaben der Verbraucher genau die Erwartungen der Marktexperten.

Ferner teilte das Ministerium mit, dass die Individualeinkommen im Februar um 0,4 % gestiegen seien. Im Vormonat habe der Einkommensanstieg nach revidierten Schätzungen noch 0,5 % betragen. Wall Street-Analysten hatten für Februar genau diesen Wert erwartet.

Die Sparquote der Amerikaner habe im Berichtsmonat ein Rekordtief von minus 1,3 % erreicht und sei damit auf dem tiefsten Stand seit 1959, als diese Größe statistisch das erste Mal erfasst wurde. Im Januar hatte die Sparquote revidiert ebenfalls minus 1,3 % betragen. Die Sparquote ist seit Juni 2000 nicht mehr positiv gewesen. Die verfügbaren Einkommen - Einkommen abzüglich der Steuerzahlungen - haben im Februar um 0,4 % zugelegt nach einem Anstieg von ebenfalls 0,4 % im Januar.

Die Daten zur Einkommensentwicklung und zu den Konsumausgaben sind jeweils bereinigt um saisonale Einflüsse aber nicht inflationsbereinigt. Bereinigt um den Einfluss der Inflation ergebe sich im Februar ein Anstieg der Verbraucherausgaben um 0,1 %, verglichen mit einem Plus von 0,6 % im Januar. Die verfügbaren Individualeinkommen stiegen inflationsbereinigt um 0,1 % nach einem Fall um 0,1 % im Januar.

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