Ausgabenkürzungen
Microsoft will trotz Einsparungen mehr Gehalt zahlen

Der US-Softwarekonzern Microsoft will einem Zeitungsbericht zufolge künftig Kosten einsparen und gleichzeitig Mitarbeitern mehr Gehalt zahlen, um Kündigungen vorzubeugen.

Reuters NEW YORK. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe am Dienstag berichtete, habe Konzernchef Steve Ballmer seine Abteilungsleiter in einem Memorandum dazu aufgefordert, Ausgaben künftig erheblich zu kürzen. Die Zeitung zitierte Ballmer aus dem Memorandum mit den Worten: "Wir alle müssen uns als Aktionäre des eigenen Unternehmens wieder auf die kostenbewusste Kultur einstellen, die Microsoft in seinen früheren Jahren geprägt hat".

Um dem Unternehmen Top-Arbeitskräfte zu erhalten, seien erhebliche Investitionen in Form von Gehaltserhöhungen geplant, sagte Ballmer laut Bericht weiter. Auch niedriger gestellte Mitarbeiter sollten ab dem nächstem Monat mehr Geld verdienen.
Vergangenen Donnerstag hatte Microsoft seine Gewinn- und Umsatzprognose gesenkt. Als Gründe gab das Unternehmen eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und eine geringere Nachfrage nach PC's an. Daraufhin war die Aktie des Unternehmens um rund elf Prozent gefallen und hatte die Kurse von führenden Technologiewerten in Mitleidenschaft gezogen.

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