Ausgangssperre
Israel zieht mehr Reservisten zum Armeedienst ein

Trotz der neuen Gespräche mit Vertretern der Palästinenser-Führung will Israel zusätzliche Reservisten für die Armee einberufen. Das berichtete der israelische Rundfunk am Dienstag.

HB JERUSALEM. Danach sollen jetzt auch Reservisten, die älter als 41 Jahre sind, für den Armeedienst mobilisiert werden. Israel hatte am Montag nach einer Serie von Selbstmordattentaten die Palästinenser- Städte im Westjordanland vollständig abgeriegelt. Rund 700 000 Palästinenser leben bereits seit anderthalb Monaten unter Ausgangssperre.

Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser signalisiert, dass die Armee zum schrittweisen Rückzug aus vier palästinensischen Städten bereit sei, falls die palästinensische Autonomiebehörde für die Sicherheit in den betreffenden Gebieten sorgen könne. Zuerst solle die Besetzung oder Blockade von Gaza sowie der Städte Hebron, Bethlehem und Jericho im Westjordanland beendet werden. Falls die Palästinenser den Terrorismus wirksam bekämpften, würde der Rückzug aus anderen Städten folgen, sagte Ben-Elieser nach Rundfunkangaben in einem Gespräch mit dem palästinensischen Innenminister Abdel Rasak Jechia.

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