Ausgleich für Dividende
Celanese kauft eigene Aktien zurück

Der Kronberger Chemiekonzern Celanese AG will mit einem Einzug und Rückkauf eigener Aktien bei seinen Aktionären für einen Ausgleich sorgen, nachdem die Dividende in diesem Jahr entfallen war.

Reuters KRONBERG. Mit Zustimmung des Aufsichtsrates habe der Vorstand beschlossen, im Dezember 1,125 Millionen eigene Aktien einzuziehen, teilte Celanese am Freitag mit. Dadurch werde das Grundkapital der Gesellschaft auf 140,069 Millionen Euro von 142,945 Millionen Euro herabgesetzt. Der Bestand an eigenen Aktien der Gesellschaft werde von knapp zehn Prozent auf rund acht Prozent reduziert. Nach Abschluss der Einziehung soll dann von der durch die Hauptversammlung 2002 erteilten Ermächtigung zum erneuten Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht werden. Dabei sollen voraussichtlich zwischen Dezember 2002 und April 2003 bis zu 1,031 Millionen eigene Aktien zurückgekauft werden.

Mit den Maßnahmen will Celanese nach eigenen Angaben für seine Aktionäre Kurspflege betreiben. "Die Motivation für den Schritt ist, dass dies im Interesse unserer Aktionäre ist", sagte ein Celanese Celanese-Sprecher. habe in diesem Jahr keine Dividende gezahlt und der Schritt sei als eine Art Ausgleich zu sehen.

2001 hatte Celanese insbesondere wegen hoher Restrukturierungskosten, außerplanmäßigen Abschreibungen und anhaltendem Druck auf die Gewinnmargen einen Verlust von 385 Millionen Euro im Konzern ausgewiesen. Wegen Sonderabschreibungen im Einzelabschluss der AG war für 2001 keine Dividende gezahlt worden.

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