Ausländische Aussteller mit 54 % in der Mehrheit
Popkomm zeigt Musikindustrie im Umbruch

Heute startet die Musikmesse in Köln. Rund 200 Unternehmen aus der Multimedia-Branche nehmen teil.

dpa KÖLN. Zur internationalen Musikmesse Popkomm in Köln melden die Veranstalter einen neuen Rekord: Mit 924 Ausstellern aus 32 Ländern verzeichnet die Messe gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 15 %. "Erstmals sind die ausländischen Aussteller mit einem Anteil von 54 % in der Mehrheit", sagte Markus Oster, Sprecher der KölnMesse GmbH. Die zwölfte Popkomm beginnt am heutigen Mittwoch.

Die Zunahme bei den Ausstellern führt Popkomm-Geschäftsführer Uli Großmaas auf die wachsende internationale Bedeutung der Messe und die gravierenden Veränderungen in der Branche zurück. So würden alleine rund 200 Aussteller aus dem Multimedia-Bereich die gestiegene Bedeutung des Online- und New-Media Geschäfts für die Musikindustrie dokumentieren.

Dieser Trend spiegele sich laut Großmaas auch im umfangreichen Popkomm-Kongressprogramm. Bertelsmann-Vorstandsvorsitzender Thomas Middelhoff wird am Freitag über die Chancen einer Umorientierung der Musikbranche referieren. Die Branche fragt nach neuen Vermarktungsmöglichkeiten für Popmusik und diskutiert die Krise zahlreicher junger, börsennotierter Medienunternehmen. Weitere Themen sind die Globalisierung der Musikindustrie und die ungelöste Problematik der MP-3-Internet-Dateien, die die Online-Verbreitung von Popmusik jenseits der Plattenfirmen ermöglicht.

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