Ausländische Diplomaten warten auf Treffen mit Angeklagten
Kabuler Prozess hinter verschlossenen Türen fortgesetzt

afp KABUL. In Kabul ist am Montag der Prozess gegen acht westliche Helfer erneut hinter verschlossenen Türen fortgesetzt worden. Richter Mawlawi Nur Mohammed Sakib vom Obersten Gerichtshof der international nicht anerkannten Taliban war nicht anwesend. "Der Prozess geht ohne Sakib weiter", sagte ein Gerichtssprecher.

Die Diplomaten aus Deutschland, der USA und Australien warteten unterdessen auf ein Treffen mit den Angeklagten. Einen entsprechenden Antrag stellten sie nach eigenen Angaben am Sonntag beim afghanischen "Außenministerium". Ein Sprecher des Gerichts erklärte jedoch, bisher sei keine solche Anfrage eingegangen.

Die vier Deutschen, zwei US-Bürger und zwei Australier, Mitarbeiter der Hilfsorganisation Shelter Now, waren vor fünf Wochen verhaftet worden, weil sie für das Christentum missioniert haben sollen. Ihnen droht im schlimmsten Falle die Todesstrafe.

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