Ausländische Fans sorgen für neue Gewohnheiten
Was vom Fußball übrig bleibt

Das WM-Fieber, da sind sich Experten einig, wird in Japan langfristig Spuren hinterlassen - sei es beim Bierkonsum oder im Friseursalon.

Was bleibt nach dem 30. Mai von der WM in Japan, fragen sich jetzt bereits viele Zeitungskolumnisten. Die japanische Bierfirma Sapporo hat eine Antwort schon gefunden: Guiness. Dank der Weltmeisterschaft hat sich der Absatz verdoppelt. Auch Kilkenny läuft weitaus häufiger die Kehlen hinunter. Und Sapporo ist sich sicher, dass der Trend auch anhalten wird, wenn die ganzen ausländischen Fans das Land wieder verlassen haben werden.

Womit wieder einmal belegt ist, dass Fußball und Bier fast unweigerlich miteinander verbunden sind. Zudem haben die irischen Fans mit der Stimmung, für die sie in den Stadien gesorgt haben, in der japanischen Öffentlichkeit einen so positiven Eindruck hinterlassen, dass die Irish Pubs, die in den vergangenen Jahren aus dem Boden geschossen sind, auch nach der WM auf viel Kundschaft hoffen. Und da der Unterschied von außen nicht immer zu erkennen ist - vielleicht verirrt sich ja auch der ein oder andere weibliche Beckham-Fan in einen der Pubs, auf der Suche nach britischem Flair. Denn auch nach dem Ausscheiden der Engländer sind die Frauenzeitschriften noch voll mit Artikeln über den Briten - etwa eine seitenlange Anleitung, wie man denn dem Partner eine ähnlich coole Frisur verpassen kann.

Nicole Bastian
Nicole Bastian
Handelsblatt / Ressortleiterin Ausland
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