Ausländische Investoren zurückhaltend
Tech-Werte in Asien wieder gefragt

Der Handel an der Tokioter Börse tendierte heute sehr fest: Der Nikkei-225-Index rückte um 2,3 % auf 4 872,39 vor, während der Nikkei-300-Index um 2,2 % auf 281,67 stieg.

Vwd TOKIO. Mit sehr festen Notierungen hat der Tokioter Aktienmarkt am Mittwoch den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index rückte um 2,3 Prozent bzw 332,79 JPY auf 14.872,39 vor, während der Nikkei-300-Index um 2,2 Prozent bzw 5,93 Stellen auf 281,67 stieg. Der Topix legte um 2,8 Prozent bzw 38,49 Punkte auf 1.418,45 zu. Bei einem Handelsvolumen von 542,81 (566,23) Mill. Aktien standen sich 1 015 Kursgewinner und 253 Kursverlierer gegenüber. Unverändert gingen 147 Titel aus der Sitzung. Händler begründeten die Entwicklung mit den starken Kursaufschlägen bei den Technologie- und Kommunikationstiteln, die von den sehr guten Vorgaben der Nasdaq profitiert hätten.

Die Nachfrage sei jedoch in erster Linie von institutionellen japanischen Investoren ausgegangen, während sich ausländische Investoren zurückgehalten hätten, hieß es. Lediglich NTT DoCoMo erwiesen sich dabei als Ausnahme. Der Aktienkurs des japanischen Telekommunikationsunternehmens kletterte um 8,6 Prozent bzw. 230.000 JPY auf 2,92 Mio. Nach Berichten vom Vortag, wonach NTT DoCoMo auf der Suche nach einem Partner für einen Eintritt auf den US-Markt ist und daher Gespräche mit AT&T führt, sei der Titel verstärkt von ausländischen Investoren nachgefragt worden. Auch NTT Data legten um 6,1 Prozent bzw. 52.000 JPY auf 902.000 zu.

Marktteilnehmern zufolge profitierte ein Großteil der Technologieaktien nach den starken Abschlägen der vergangenen Sitzungen nicht zuletzt von der vermehrten Eindeckung von Short-Positionen. So verteuerten sich Sony um 6,1 Prozent bzw. 530 JPY auf 9.250, und Fujitsu um 4,9 Prozent bzw. 96 JPY auf 2.040, nachdem der Titel in sechs aufeinanderfolgenden Sitzungen 18,6 Prozent abgegeben hatte. Sharp stiegen um 5,8 Prozent bzw. 80 JPY auf 1.470, nachdem das Unternehmen am Vortag den höchsten Halbjahres-Gruppenumsatz in seiner Geschichte ausgewiesen und einen 35-prozentigen Anstieg des Gruppennettogewinns für das Gesamtjahr per 31. März 2001 prognostiziert hat.

Mit uneinheitlicher Tendenz präsentierten sich dagegen die Automobilwerte. Während Nissan nach den starken Aufschlägen der vergangenen Sitzungen auf Grund von Gewinnmitnahmen 2,9 Prozent bzw. 22 JPY auf 727 abgaben, rückten Mazda um 14,2 Prozent bzw. 30 JPY auf 241, und Mitsubishi Motors um 14,3 Prozent bzw. 50 JPY auf 400 vor.

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