Ausländischen Finanzinstitute planen Übernahme und Zerschlagung
Fusionsfantasien stützen Commerzbank-Kurs

FRANKFURT dpa-afx. Mit einem Plus von 4,32 % auf 217,50 Euro gehörte die Aktie der Commerzbank am Montag zu der Spitzengruppe der Kursgewinner im Deutschen Aktienindex. Der Dax kletterte gleichzeitig um 1,46 % auf 7.082,07 Zähler.

Die Aktie profitiere von den Fusionsfantasien, die im Markt vorhanden seien, sagte ein Händler einer großen Frankfurter Bank. Weder Spekulationen über eine Voll-Fusion mit der Dresdner Bank noch Gerüchte über eine Übernahme durch Banco Intesa, Banco Santander Centro Hispano und den Versicherer Generali sei dafür ausschlaggebend gewesen. Vielmehr sei die Vielzahl der durchgespielten Formen der Zusammenarbeit für das Kursplus entscheidend. Wichtig sei außerdem die allgemein gute Stimmung am Markt.

Nach einem Bericht des "Handelsblattes" planten die ausländischen Finanzinstitute die Übernahme und Zerschlagung der Commerzbank. Gegenwärtig halte Generali 5 % an der Commerzbank, BSCH besitze 5,1 % der Anteile. Im Gegenzug hält die Commerzbank 3,3 % an der Banca Intesa und 2,5 % an der mit der Banca Intesa verbundenen Banca Commerciale Italia. Darüber hinaus gehören ihnen 1,8 % der BSCH-Aktien. Geplant sei zudem, 2,5 % an der Generali-Versicherung zu übernehmen, sagte Commerzbank-Sprecher Dieter Schütz.

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