Auslandstöchter sollen bis Ende 2002 Gewinnschwelle erreichen
3U bleibt trotz Auslandstöchtern in Gewinnzone

REUTERS OBERURSEL. Der Telekommunikationsanbieter 3U AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres nach eigenen Angaben trotz der Anlaufkosten für seine Auslandstöchter schwarze Zahlen geschrieben. Auf Konzernbasis belaufe sich das Ergebnis nach Steuern auf 0,69 Mill. DM bei einem Umsatz für die ersten neun Monate von 93,08 Mill. DM, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Vergleichszahlen für den Vorjahreszeitraum lägen nicht vor, da erst seit Januar 2001 konzernbezogen berichtet werde. Ohne Einbeziehung der Auslandstöchter erzielte die 3U gemäß Quartalsbericht von Januar bis September ein Ergebnis nach Steuern von 4,576 Mill. DM nach 4,0 Mill. DM im Vorjahreszeitraum.

Der Betragsunterschied zwischen Konzern- und AG-Bilanz ergebe sich aus den Anlaufkosten der Auslandstöchter, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Diese sollten jedoch bis spätestens Ende 2002 die Gewinnschwelle erreichen, sagte er weiter. Es sei aber davon auszugehen, dass einige Töchter dies schon vorher schafften. Die AG erzielte den Angaben zufolge in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 84,97 (Vorjahr: 87,4) Mill. DM. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen bis September 2001 belaufe sich im Konzern auf 3,11 Mill. DM, in der AG auf 8,417 (9,022) Mill. DM. Das Ergebnis vor Steuern beträgt den Angaben des Quartalsberichts zufolge 1,56 Mill. DM im Konzern und 7,44 (8,226) Mill. DM in der AG.

Für 2002 seien Kosteneinsparungen für das Deutschlandnetz der 3U AG von über 8,0 Mill. DM pro Jahr vorgesehen, hieß es weiter.
Die 3U-Aktie notierte am Mittag in einem behaupteten Gesamtmarkt 7,7 % fester bei 7,00 ?.

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