Auslaufende Verträge werden nicht verlängert: Tui wird Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen

Auslaufende Verträge werden nicht verlängert
Tui wird Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen

Die anhaltende Reiseflaute zwingt Europas größten Reiseveranstalter Tui Deutschland erstmals zu betriebsbedingten Kündigungen. "Wir werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht darum herum kommen", sagte Tui-Sprecher Mario Köpers am Donnerstag in Hannover.

HB/dpa HANNOVER. Die Zahl der Kündigungen solle so gering wie möglich gehalten werden. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, werde derzeit zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey geprüft. Außerdem würden auslaufende Verträge nicht verlängert und Vorruhestand genutzt.

Der Stellenabbau bei der Deutschland-Tochter des weltgrößten Reisekonzerns Tui ist Teil eines Sparpakets, mit dem 2003 und 2004 die Kosten um 360 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Einen Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" wies Köpers allerdings zurück. Die dort genannte Zahl von 200 betroffenen Stellen von den insgesamt rund 2000 in der Tui-Deutschland-Zentrale sei "aus der Luft gegriffen". Noch seien keine Zahlen festgelegt.

Mit dem schon zu Beginn des Jahres angekündigten Stellenabbau reagiert Tui auf die inzwischen eineinhalb Jahre andauernde Flaute im Geschäft mit der Pauschalreise. Im wichtigen Sommergeschäft lagen die Buchungen zuletzt um 9 Prozent unter Vorjahresniveau, das schon auf Grund der Anschläge des 11. September 2001 in den USA im Vergleich zu 2000 extrem eingebrochen waren.

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