Auslaufmodell Boxter zog an
Porsche in Nordamerika weniger gefragt

Luxussportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen waren in den vergangenen zwölf Monaten in Nordamerika deutlich weniger gefragt.

Reuters STUTTGART. Porsche habe in dem am Mittwoch abgeschlossenen Geschäftsjahr 2001/02 dort 7,5 Prozent weniger 911er und Boxster abgesetzt als ein Jahr zuvor, teilte der Autobauer am Donnerstag mit.

22 708 Porsche wurden im Berichtszeitraum in den USA zugelassen, dem mit Abstand größten Markt für die Autos aus Zuffenhausen. 2000/01 waren es noch 24 545 Exemplare. Vor allem deswegen fielen die Verkaufszahlen nach Porsche-Angaben weltweit hinter den Rekord von 54 586 Stück aus dem Jahr davor zurück, wie ein Sprecher in der vergangenen Woche eingeräumt hatte. In Deutschland, Italien und Großbritannien seien dagegen mehr Porsche verkauft worden.

Trotz der rückläufigen Verkaufszahlen rechnet Porsche mit einem mindestens konstanten Ergebnis. Der Modell-Mix habe sich zu Gunsten des teureren 911er verlagert, nachdem der Boxster im sechsten Modelljahr kurz vor einer grundlegenden Überarbeitung steht. Auch in USA und Kanada sei ein "gutes wirtschaftliches Ergebnis" zu erwarten, teilte Porsche mit.

Im Juli zog sogar der Absatz des Boxster in Nordamerika an. Von dem "Auslaufmodell" wurden 1338 Einheiten verkauft, sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zusammen mit dem 911er setzte Porsche in der Region 2465 Autos ab, 11,3 Prozent mehr als im Juli 2001.

Die Porsche-Vorzugsaktie legte am Donnerstag 1,35 Prozent auf gut 450 Euro zu.

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