Auslaufverbot bleibt=
Putin ordnet Bergung der «Kursk»-Besatzung an

dpa MOSKAU. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die riskante Bergung der 118 toten Seeleute des Atom-U-Boots «Kursk» vom Grund der Barentssee persönlich angeordnet. Der Einsatz solle von Oktober bis November dauern, sagte der stellvertretende Regierungschef Ilja Klebanow weiter nach einem Treffen mit Putin am Dienstag. Die Bergung des 155 Meter langen Wracks sei weiterhin für den Spätsommer bis Herbst kommenden Jahres geplant, meldeten russische Nachrichtenagenturen. Klebanow betonte, dass die beiden Atomreaktoren des in 100 Meter Tiefe liegenden U-Boots kein Hindernis für eine Hebung seien. Indessen dürfen Schwesterboote der «Kursk» auch mehr als einen Monat nach dem Untergang weiterhin nicht auslaufen. Das sagte der Marinechef, Admiral Wladimir Kurojedow. Die «Kursk» war am 12. August aus bislang ungeklärter Ursache verunglückt. Seitdem gilt für die verbliebenen Boote dieser Klasse ein Auslaufverbot.

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