Auslieferung im Frühjahr 2004
Siemens liefert für U-Bahn in Schanghai

Die Siemens AG, München/Berlin, hat nach eigenen Angaben erstmals von ihr konstruierte Schienenfahrzeuge nach China verkauft.

vwd MÜNCHEN. Zusammen mit dem chinesischen Partner Zhuzhou Electric Locomotive Works (ZELW) werde Siemens 28 sechs-teilige Metrozüge im Volumen von insgesamt rund 270 Mio USD für eine neue U-Bahnlinie in Schanghai liefern, teilte der Siemens-Bereich (TS) am Montag mit. Hinzu komme eine Option für die Lieferung von weiteren zehn baugleichen Zügen. Damit habe Siemens nach den Worten von Vorstandsmitglied Edward G. Krubasik nun auch in China ihr modulares Metrokonzept platziert.

Bislang habe Siemens dorthin nur Teile für den Bau von Zügen geliefert, sagte ein Unternehmenssprecher. Mit der Auslieferung der Metrozüge soll den Angaben zufolge im Frühjahr 2004 begonnen werden. Rund 80 Prozent des Auftrageswertes würden auf Siemens entfallen. Durch die Zusammenarbeit mit ZELW sei der Münchener Technologiekonzern in der Lage, auch bei künftigen Ausschreibungen für Nahverkehrsfahrzeuge in China "einen hohen Grad an lokaler Wertschöpfung zu realisieren", betonte das für die Region Asien zuständige TS-Bereichsvorstandsmitglied Hans-Dieter Bott anläßlich der Vertragsunterzeichnung am Berichtstag.

Bei dem jüngsten Auftrag liege dieser Wert bei über 60 Prozent. Nach Angaben von Siemens haben bereits rund zwei Dutzend Millionenstädte des Landes akuten Bedarf an Nahverkehrslösungen angemeldet.

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