Ausnahme: Militärschlag
USA schließen Verbleib Saddams im Amt nicht aus

Die USA schließen einen Verbleib von Iraks Staatschef Saddam Hussein im Amt nicht aus, wenn dieser vollständig abrüstet und es nicht zu einem Krieg kommt.

Reuters WASHINGTON. Auf die Frage von Journalisten, ob die USA einen Regimewechsel in Irak bereits dann für vollzogen ansehen würden, wenn Saddam vor einem Krieg abrüste, sagte der Sprecher des US-Präsidialamts, Ari Fleischer, am Montag: "Lassen sie uns zuerst sehen, wie er vollständig und sofort abrüstet." Sollte es jedoch zum Krieg kommen, sei ein Verbleib Saddams an der Macht keine Option. "Niemand soll glauben, nicht einmal für eine Sekunde, dass es einen Militärschlag zur Entwaffnung von Saddam Hussein geben kann, nach dem Saddam Hussein weiter am Ruder bleibt, um dann erneut aufzurüsten", sagte Fleischer.

Gleichzeitig zeigte sich Fleischer skeptisch über Ankündigungen, Irak werde binnen einer Woche einen weiteren Bericht zu seinen chemischen und biologischen Waffen vorlegen. Solche Pläne würden die Entscheidung über einen Krieg nicht verzögern.

Die USA und Großbritannien haben Irak mit Krieg gedroht, falls das Land nicht die Abrüstungsauflagen der Vereinten Nationen erfüllt. Dagegen wollen unter anderem Russland, China, Frankreich und Deutschland den Uno-Waffeninspektoren mehr Zeit geben, die derzeit in Irak nach Massenvernichtungswaffen suchen.

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