Ausnahmen bis 2010 erlaubt
EU-Umweltminister einigen sich auf Ozon-Grenzwerte

dpa LUXEMBURG. Die gesundheitsgefährdende Ozonbelastung in der bodennahen Luft soll zukünftig europaweit deutlich verringert werden. Darauf einigten sich die EU-Umweltminister am Dienstag in Luxemburg. Langfristig soll ein Zielwert von 120 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter nicht überschritten werden, bis zum Jahr 2010 seien jedoch Ausnahmen für alle Mitgliedsländer erlaubt, hieß es aus Delegationskreisen in Luxemburg.

Außerdem soll die Ozon-Warnschwelle, aus der auch Maßnahmen wie Fahrverbote resultieren können, von bislang 360 Mikrogramm pro Kubikmeter auf 240 gesenkt werden. Die politische Einigung der Minister ist aber erst der Beginn einer langwierigen Entscheidungsphase.

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