Ausnahmen von Arbeitszeit- und Straßenverkehrsordnung verlangt
Bankenverband will Bundeshilfen für die Euro-Einführung

ap STUTTGART. Finanzielle Unterstützung des Bundes für die Bargeld-Einführung des Euros zum Jahreswechsel 2001/02 hat der Bundesverband deutscher Banken gefordert. Präsident Frank Heintzeler sagte: "Wir wollen, dass die Kosten, die bis zur Anlieferung bei den Bankfilialen entstehen, vom Staat getragen werden." Dies seien 10 bis 20 % der Gesamtkosten in Höhe von 3,4 Mrd. Euro (6,65 Mrd. DM), die den privaten Geldinstituten durch die Einführung der neuen Noten und Münzen entstünden.

Zugleich verlangte Heintzeler von der Bundesregierung für den Jahreswechsel 2001/02 Ausnahmen bei Arbeitszeitregelung und Straßenverkehrsordnung. Nur so könnten die Banken gewährleisten, dass die Bargeldumstellung reibungslos über die Bühne gehe. Die Bankangestellten müssten in der Lage sein, Feiertagsarbeit und mehr Überstunden zu leisten als bisher vom Gesetzgeber zugelassen. Ferner müsse es den Chauffeuren von Bankfahrzeugen vorübergehend erlaubt sein, Busspuren zu benutzen, Einbahnstraßen in verkehrter Richtung zu befahren und in Fußgängerzonen zu parken.



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