Ausschau nach strategischen Partnerschaften
Bayer teilt Pharmageschäft auf

Die biologischen Produkte sollen neben dem normalen Pharmageschäft innerhalb des künftig rechtlich selbstständigen Arbeitsgebiets Gesundheit in zwei separaten Geschäftsbereichen geführt werden, sagte Bayer-Vorstandschef Manfred Schneider am Dienstag in Leverkusen.

rtr LEVERKUSEN. In beiden Bereichen müsse nach strategischen Partnerschaften Ausschau gehalten werden. Die Neuorganisation des bisherigen Arbeitsgebietes Gesundheit werde im kommenden Jahr umgesetzt.

Mit den Segmenten Pharma, Consumer Care, Diagnostika und Biologische Produkte und einem Gesamtumsatz von zehn Mrd. Euro habe Bayer dann ein "Healthcare-Unternehmen", das "ohne Frage genügend kritische Masse besitzt, um auch die kapitalmäßige und unternehmerische Führerschaft in einer möglichen Kooperation zu übernehmen", sagte Schneider. Schneider betonte erneut, das Pharmageschäft nicht veräußern zu wollen. "Das Gesundheitsgeschäft ist und bleibt eine tragende Säule unserer Unternehmenspolitik." Die neue Pharma-Strategie solle die Wettbewerbsfähigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Forschung bis zum Vertrieb sichern.

Der Bayer-Konzern hatte bereits Mitte September nach einer Aufsichtsratssitzung mitgeteilt, die Arbeitsgebiete Gesundheit und Landwirtschaft verselbstständigen zu wollen, ohne Einzelheiten zu nennen. Kurz nach der Markt-Rücknahme des Cholesterinsenkers Lipobay Anfang August hatte Bayer bereits eine Überprüfung seiner Unternehmensstrategie angekündigt und erstmals eine Trennung von der Pharmasparte als denkbar bezeichnet.

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